Die morphologische Kausativierung im Koreanischen ist keine Cmax-Komplementation, wie Baker (1988) in einigen ähnlichen Sprachen annimmt, sondern eine Vmax-Komplementation. Die Annahme der Cmax-Komplementation ist bei dieser Konstruktion empirisch un...
Die morphologische Kausativierung im Koreanischen ist keine Cmax-Komplementation, wie Baker (1988) in einigen ähnlichen Sprachen annimmt, sondern eine Vmax-Komplementation. Die Annahme der Cmax-Komplementation ist bei dieser Konstruktion empirisch unmotiviert. Die Annahme der morphologischen Kausativierung im Koreanischen als Vmax-Komplementation hat folgende Vorteile: Erstens kann man die Einwände der Lexikalisten gegen eine syntaktische Behandlung entkräften. Zweitens wird die Kasuszuweisung zufriedenstellend erklärt. Drittens kann man die eingebetteten Sätze empirish gut motivijert untersheiden.