Brechts These von der Vera¨nderkeit der Wirklichkeit dutch das Theater taucht als eider der Schlu¨sselsa¨tze im Literatuversta¨ndnis der vielen jungen deustchen Autoren auf. Nach Brecht kann und muβ die Welt durch das Theater vera¨ndert werden. ...

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김정옥 (건국대학교 문과대학 독어독문학과)
1996
Korean
852.000
학술저널
67-87(21쪽)
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Brechts These von der Vera¨nderkeit der Wirklichkeit dutch das Theater taucht als eider der Schlu¨sselsa¨tze im Literatuversta¨ndnis der vielen jungen deustchen Autoren auf. Nach Brecht kann und muβ die Welt durch das Theater vera¨ndert werden. ...
Brechts These von der Vera¨nderkeit der Wirklichkeit dutch das Theater taucht als eider der Schlu¨sselsa¨tze im Literatuversta¨ndnis der vielen jungen deustchen Autoren auf. Nach Brecht kann und muβ die Welt durch das Theater vera¨ndert werden. Du¨rrenmatt zweifelt an seine optimistische Weltaufassung. Er sieht die Wirklichkeit als ein unbeeinfluβbares, unvra¨nderliches Chaos. Nach seiner Ansicht kann man die heutige Welt niche mit der Dramatic Schillers gestalten. Er a¨uβert die Komo¨die sei die der heutigen Wirklichkeit entsprechende Form. Du¨rrenmatt erkla¨rt seine Komo¨die als Welttheater. Nach seiner A¨uβerung muβ diese Komo¨die durch Einfall eine schlimmst-mo¨gliche Wendung nehmen.
Du¨rrenmatt hat in dieser Komo¨die 〈Romulus der Groβe〉 wie in seinem ersten Drama 〈Es steht geschrieben〉einen historischen Stoff aufgegriffen. Wie in semen Komo¨dien meistens Probleme der Gerechtigkeit und der Verantwortung autauchen, ist in dieser Komo¨die das Haupttema die Gerechtigkeit.
Der Hauptspieler Romulusher Groβe u¨bt Gerechtigkeit u¨ber Rom, indem or als Kaiser nichts tut, um strain Reich zu vernichten. Er will Rom zersto¨ren, weil es eine uralte Schuld auf sics geladen habe, als es die Wthrheit und Menschlichkeit verraten hat. Das ist das Gericht des Romulus u¨ber Rom und damit u¨ber die Welt. Sein Urteil ist entschieden und erbarmungslos.
Hier tritt durch Zufall schlimmst-mo¨gliche Wendung. Das Gericht der Welt u¨ber Romulus vollzieht rich im Gespra¨ch zwischen Odoaker und Romulus am Ende des 4. Aktes. Romulus hat sich nur berechtigt geglaubt, sein Reich zu richten, wenn er selbst den Tod dafu¨r erlitte. Sein ganzes Handeln war auf diesem Tud hin angelegt. Als ihn der Germanen Fu¨rst Odoaker nicht nur nicht to¨tet sondern noch die Verantwortung fu¨r die Germanen antragen will, erkla¨rt er sein Tun als sinnlos. Er gesteht seine Ohnmacht vol dem historischen Prozeβ ein, der sich wider alle Erwartung autonom entweckelt. Aus dam Weltenrichter ist er Verra¨ter geworden. Er erkennt seine Ungerechtigkeit und nimmt die Wirklichkeit an und ertra¨gt sein bitteres Ende, das nicht durch das Tod, sondern durch die Pensionierung.
Das historische Entwicklungsprozeβ wird hier verneint. Der Gedanke des Fortachritts wird zur Farce. Geschichte bird bier entideologisiert.
Alle Personen auβer Romulus und Odoaker leben in falschen Illusionen. Unbarmherzig zerstart Romulus mixt ironischen und spottischen Worten diese Illuaionen. Am Ende bird or selbst als Illusiona¨r entlrvt. Er wollte die Geschichte nach dem Bild lenken, das er sich von ihr gemacht hatte, aber dieses Bild an sich war eine Illusion. Romulus erkennt, daβ er in einer Illusion gelebt hat. Durch die Akzeptierung dieser Tatsache wirde er mutiger Mensch.
Als sprachliche Merkmale kann folgendermaβen zusammengefaβt werden: Parodie, Rhetorik, Phrase, Jargon, Ironie, Wortspiel, Metapher, Witz.
Die Einheit von Handlung, Ort, Zeit ist streng eingehalten.
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