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    독일 비극과 셰익스피어 비극에 나타난 비극적 도식 = Die tragischen Schemen in der deutschen Tragodie und Shakespeares Tragodie

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    다국어 초록 (Multilingual Abstract) kakao i 다국어 번역

    In der vorliegenden Arbeit wird nach dem spezifischen Schema des tragischen Problems in der deutschen Tragodie und Shakespeares Tragodie gesucht. Hier zeigt sich, dass die Tragodien Shakespeares und der Deutschen von Lessing bis Hebbel eine jeweils eigene Struktur des Tragischen ausgebildetet haben, fur die sich in der Bewußtseinsgeschichte der betreffenden Gesellschaften eine homologe Entsprechung aufzeigen lasst. Diese Arbeit geht davon aus, dass zur Tragodie disponiert eine Gesellschaft dann sein kann, wenn in ihr das alte aristokratische Prinzip noch und das neue egalitare schon in den Kopfen der Menschen existiert. Das war im elisabethanischen England der Fall. Wahrend die Bevolkerung noch die paternalistische Gesellschaftsvorstellung des Spatfeudalismus verinnerlicht hatte, lasst sich bei den Puritanern bereits das moderne egalitare Denken beobachten. Bei Shakespeare verletzen seine tragischen Helden schuldhaft die moralische Ordnung. Damit ist fur ihn nicht nur die Rechtsordnung, sondern die Ordnung des ganzen Kosmos gefahrdet. Diese Gefahr wird von ihm als Gegensatz von Vernunft und Leidenschaft thematisiert, der in seinen Tragodien im Zentrum steht. Seine Sicht des Verhaltnisses der beiden Instanzen ist ein tragischer Dualismus, der eine ambivalente Position zwischen der mittelalterlichen vertikalen und der spateren horizontalen Wertordnung einnimmt. In Deutschland setzte mit der Aufklarung das egalitare Denken ein, dem die Vertikalitat des Absolutismus entgegenstand. Da es dort erst 1918 zur Republik kam, zog sich die Ambivalenz in den Kopfen der Menschen uber ein Jahrhundert hin. Dies entspricht der langen Tradition der deutschen Literatur, die den tragischen Untergang als eine Offenbarung des Gottlichen verstand. In den deutschen Tragodien von Lessing bis Hebbel ist das tragische Grundschema das gleiche: der Wert kann sich in ihrem ideellen Anspruch nur dadurch retten, dass er sich in seiner realen Existenz vernichten lasst. Das ist die abstrakte, dialektische Struktur. In den deutschen Tragodien wird die Selbstentfaltung der inharenten Antinomien gezeigt, die in Werkbegriffen angelegt sind. Der Zielpunkt der dialektischen Entzweiung der Antinomien ist der Totalitatsbegriff, der seit dem spekulativen Idealismus das deutsche Denken behrrscht. Diesem metaphysischen Begriff entspricht bei den Helden der deutschen Tragodien der fur sie charakteristische Absolutheitsanspruch. Naturlich wird in Goethes Tragodien nicht die Dialektik der tragischen Destruktion, sondern die Dialektik der Versohnung gewahlt. Fur Buchners horizontale Tragik geht es um den dialektischen Zirkel, fur den er keine andere Losung sieht als den totalen Ausstieg. Schließlich ist in den genannten deutschen Tragodien das gleiche dialektische Schema zu sehen, wahrend Shakespeares Tragodien das dualistische Schma aufweisen.
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    In der vorliegenden Arbeit wird nach dem spezifischen Schema des tragischen Problems in der deutschen Tragodie und Shakespeares Tragodie gesucht. Hier zeigt sich, dass die Tragodien Shakespeares und der Deutschen von Lessing bis Hebbel eine jeweils ei...

    In der vorliegenden Arbeit wird nach dem spezifischen Schema des tragischen Problems in der deutschen Tragodie und Shakespeares Tragodie gesucht. Hier zeigt sich, dass die Tragodien Shakespeares und der Deutschen von Lessing bis Hebbel eine jeweils eigene Struktur des Tragischen ausgebildetet haben, fur die sich in der Bewußtseinsgeschichte der betreffenden Gesellschaften eine homologe Entsprechung aufzeigen lasst. Diese Arbeit geht davon aus, dass zur Tragodie disponiert eine Gesellschaft dann sein kann, wenn in ihr das alte aristokratische Prinzip noch und das neue egalitare schon in den Kopfen der Menschen existiert. Das war im elisabethanischen England der Fall. Wahrend die Bevolkerung noch die paternalistische Gesellschaftsvorstellung des Spatfeudalismus verinnerlicht hatte, lasst sich bei den Puritanern bereits das moderne egalitare Denken beobachten. Bei Shakespeare verletzen seine tragischen Helden schuldhaft die moralische Ordnung. Damit ist fur ihn nicht nur die Rechtsordnung, sondern die Ordnung des ganzen Kosmos gefahrdet. Diese Gefahr wird von ihm als Gegensatz von Vernunft und Leidenschaft thematisiert, der in seinen Tragodien im Zentrum steht. Seine Sicht des Verhaltnisses der beiden Instanzen ist ein tragischer Dualismus, der eine ambivalente Position zwischen der mittelalterlichen vertikalen und der spateren horizontalen Wertordnung einnimmt. In Deutschland setzte mit der Aufklarung das egalitare Denken ein, dem die Vertikalitat des Absolutismus entgegenstand. Da es dort erst 1918 zur Republik kam, zog sich die Ambivalenz in den Kopfen der Menschen uber ein Jahrhundert hin. Dies entspricht der langen Tradition der deutschen Literatur, die den tragischen Untergang als eine Offenbarung des Gottlichen verstand. In den deutschen Tragodien von Lessing bis Hebbel ist das tragische Grundschema das gleiche: der Wert kann sich in ihrem ideellen Anspruch nur dadurch retten, dass er sich in seiner realen Existenz vernichten lasst. Das ist die abstrakte, dialektische Struktur. In den deutschen Tragodien wird die Selbstentfaltung der inharenten Antinomien gezeigt, die in Werkbegriffen angelegt sind. Der Zielpunkt der dialektischen Entzweiung der Antinomien ist der Totalitatsbegriff, der seit dem spekulativen Idealismus das deutsche Denken behrrscht. Diesem metaphysischen Begriff entspricht bei den Helden der deutschen Tragodien der fur sie charakteristische Absolutheitsanspruch. Naturlich wird in Goethes Tragodien nicht die Dialektik der tragischen Destruktion, sondern die Dialektik der Versohnung gewahlt. Fur Buchners horizontale Tragik geht es um den dialektischen Zirkel, fur den er keine andere Losung sieht als den totalen Ausstieg. Schließlich ist in den genannten deutschen Tragodien das gleiche dialektische Schema zu sehen, wahrend Shakespeares Tragodien das dualistische Schma aufweisen.

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    참고문헌 (Reference)

    1 셰익스피어, "햄릿" 아침이슬 2008

    2 윌리엄 셰익스피어, "트로일러스와 크레시다" 전예원 2010

    3 프랭크 커모드, "셰익스피어의 시대" 을유문화사 2005

    4 김영목, "비극의 구조와 메커니즘" 한국뷔히너학회 30 (30): 191-223, 2008

    5 셰익스피어, "리어 왕" 아침이슬 2008

    6 김영목, "독일 비극과 변증법적 구조 - 19세기를 중심으로" 한국독일어문학회 20 (20): 51-74, 2012

    7 Krüger, Joachim, "Ästhetik der Antike" 1964

    8 Goethe, Johann Wolfgang, "Wilhelm Meisters Lehrjahre, In Sämtliche Werke(I. Abteilung), Bd. 9" 1992

    9 Büchner, Georg, "Werke und Briefe" 1988

    10 Hebbel, Friedrich, "Werke" 1963

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    10 Hebbel, Friedrich, "Werke" 1963

    11 Freiligrath, Ferdinand, "Werke" 1980

    12 Hegel, G. W. F., "Vorlesungen über die Ästhetik III, In Sämtliche Werke, Bd. 14" 1954

    13 Szondi, Peter, "Versuch über das Tragische, In Schriften I" 149-258, 1978

    14 Schröder, Jürgen, "Unmöglichkeit und Notwendigkeit einer deutschen Revolution. Büchners “Dantons Tod", In Die Geschichtsdramen. Die “deutsche Misere” ― von Goethes “Götz” bis Heiner Müllers “Germania”" 161-191, 1994

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    16 Shakespeare, Wilhelm, "Tragödien, In Aus dem Englischen übersetzt" 2009

    17 Beiser, Frederick C., "The Souvereignty of Reason. The Defense of Rationality in the Early English Enlightenment" 1996

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    21 Shakespeare, Wilhelm, "Komödien. Poetische Werke, In Aus dem Englischen übersetzt" 2009

    22 Shakespeare, Wilhelm, "Hamlet. Zweisprachige Ausgabe" 2012

    23 Höfele, Andreas, "Hamlet, In Interpretationen. Shakespeares Dramen" Reclams Universal-Bibliothek 238-272, 2012

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    28 Willemsen, Roger, "Die Deutschen sind immer die anderen" 2001

    29 George, David E. R., "Deutsche Tragödientheorien vom Mittelalter bis zu Lessing" 1972

    30 James, Harold, "Deutsche Identität 1770-1990" 1991

    31 Suerbaum, Ulrich, "Das elisabethanische Zeitalter" 1989

    32 Stratman, Carl J., "Bibliography of English Printed Tragedy 1565-1900" 331-334, 1966

    33 Klein, Karl, "Aspekte des Tragischen im Drama und seiner Zeit" 1979

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    2004-01-01 등재 등재학술지 선정 (등재후보2차) KCI등재
    2003-01-01 등재 등재후보 1차 PASS (등재후보1차) KCI등재후보
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