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    '위기'의 미학 - 세기전환기 언어성찰과 생산적 글쓰기

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    다국어 초록 (Multilingual Abstract) kakao i 다국어 번역

    Zusammenfassung/ Kwon, Hyuck Zoon (Seoul National Univ.)

    Sprachreflexion und Erneuerung literarischer Schreibweise um die Jahrhundertwende (I)
    - Sprachkritik bei Nietzsche und Mauthner

    In dieser Arbeit wird versucht, die Sprachkritik um die Jahrhundertwende anhand der Texte von Nietzsche und Mauthner zu analysieren, um ihre Bedeutung für die literarische Moderne auszuloten. Bei der Darstellung der zentralen Kritikpunkte Nietzsches sind zwischen zwei Papadigmata, Wortebene und syntaktischer Ebene, zu unterscheiden. Auf der Wortebene zeigt sich, dass es sich bei Wörtern ursprünglich um Metaphern handelt, also um Übertragung von unvollkommenen, auf Ähnlichkeiten beruhenden Abbildern der Wirklichkeit in Laute. Die Verführung der Sprache besteht darin, den Ursprung der Worte zu vergessen und den Begriffen Erkenntnispotential über das Wesen der Dinge zuzusprechen. Die Erstellung von Begriffsschemata führt zur Erstarrung der Sprache, die eine gleichbleibende strukturierte Welt vorgaukelt und dem ‘Werden’ nicht gerecht wird. Die Grammatikkritik betrifft die Subjekt-Prädikat-Struktur des Satzes, auf die Nietzsche das Kausalitätsdenken zurückführt. Eine wahrgenommene Veränderung wird durch ein Prädikat ausgedrückt. Die syntaktische Logik stellt dem Prädikat ein Subjekt voran, das als Ursache für das Geschehen aufgefasst wird. Wenn in einer Begriffsdefinition einem Ding Eigenschaften zugeschrieben werden, dann handelt es sich gerade um die Verkehrung jenes Vorgangs, der auf Grund der Syntax der Sprache ein Geschehen als Eigenschaft eines Subjekts begreift. Bei der Bildung ‘neuer’ Metaphern sollen nun Nietzsche zufolge Begriffsfügungen und usuelle Metaphern durch das Einsetzen neuer Referenzen aus ihrem vertrauten prädikativen Umfeld gerissen und zerschlagen werden. Dabei wird ihre eigene Metaphorizität entlarvt. Nietzsches Kozept und Paul Ricoeurs Theorie der ‘lebendigen’ Metapher gehen konform, in dem Punkt, dass die Prädikationen Aussagen über Ähnlichkeiten machen. Während die neue Referenz für Ricoeur auf ein außersprachliches Wirkliches weist, bedeutet der Referenzaustausch bei Nietzche eine Selbstverständigung des Signifikanten im Verhältnis zu einem Signifikat. Damit ist der Weltbezug bei Nietsche ein ästhetischer, der versucht, der Sensationenflut gerecht zu werden und ihr gar einen spielerischen Reiz abzugewinnen.
    In seinem dreibändigen monumentalen Werk Beiträge zu einer Kritik der Sprache (1901-02) lehnt Mauthner - im Geiste von Nietzsche - jede Beschreibung der Werklichkeit mit sprachlichen Mitteln ab. Die Sprache dient nicht der adäquaten Erfassung der Dinge, sie verfälscht vielmehr die Erkenntnis, indem sie abstrakte Begriffsinhalte zu Realitäten hypostasiert. Sie ist für Mauthner lediglich ein Regelsystem für den täglichen Gebrauch, aber da sie nur ein Konstrukt ist, wird sie für die Wirklichkeit irrelevant. Philosophie selbst ist nur eine Täuschung, da sie auf Denken beruht und dieses nur mit Hilfe der Sprache möglich, mit dieser fast identisch ist. Die Dichtung ist insofern teilweise ausgenommen von diesem radikalen Ansatz, als sie ihre eigene Wirklichkeit kreiert und sich dessen bewusst ist. Mauthners radikale Auffassung der Sprache nährt sich somit dem Nominalismus des Mittelalters. Nietzsche und Mauthner hegen also starke Skepsis hinsichtlich der Möglichkeit der Sprache sowohl als Erkenntnis- als auch als Repräsentationsmittel, mit dem Unterschied, dass Nietzsche mit seinem Konzept der neueren Metaphernbildung für eine produktive Verwendung von Metaphern einsetzt, während Mauthner eher zur ‘Mystik des Schweigens’ neigt. Die Sprachkritik von beiden bildet trotzallem das Grundthema der literarischen Moderne wie bei Hofmannsthal und Kafka.
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    Zusammenfassung/ Kwon, Hyuck Zoon (Seoul National Univ.) Sprachreflexion und Erneuerung literarischer Schreibweise um die Jahrhundertwende (I) - Sprachkritik bei Nietzsche und Mauthner In dieser Arbeit wird versucht, die Sprachkritik um die Jahrh...

    Zusammenfassung/ Kwon, Hyuck Zoon (Seoul National Univ.)

    Sprachreflexion und Erneuerung literarischer Schreibweise um die Jahrhundertwende (I)
    - Sprachkritik bei Nietzsche und Mauthner

    In dieser Arbeit wird versucht, die Sprachkritik um die Jahrhundertwende anhand der Texte von Nietzsche und Mauthner zu analysieren, um ihre Bedeutung für die literarische Moderne auszuloten. Bei der Darstellung der zentralen Kritikpunkte Nietzsches sind zwischen zwei Papadigmata, Wortebene und syntaktischer Ebene, zu unterscheiden. Auf der Wortebene zeigt sich, dass es sich bei Wörtern ursprünglich um Metaphern handelt, also um Übertragung von unvollkommenen, auf Ähnlichkeiten beruhenden Abbildern der Wirklichkeit in Laute. Die Verführung der Sprache besteht darin, den Ursprung der Worte zu vergessen und den Begriffen Erkenntnispotential über das Wesen der Dinge zuzusprechen. Die Erstellung von Begriffsschemata führt zur Erstarrung der Sprache, die eine gleichbleibende strukturierte Welt vorgaukelt und dem ‘Werden’ nicht gerecht wird. Die Grammatikkritik betrifft die Subjekt-Prädikat-Struktur des Satzes, auf die Nietzsche das Kausalitätsdenken zurückführt. Eine wahrgenommene Veränderung wird durch ein Prädikat ausgedrückt. Die syntaktische Logik stellt dem Prädikat ein Subjekt voran, das als Ursache für das Geschehen aufgefasst wird. Wenn in einer Begriffsdefinition einem Ding Eigenschaften zugeschrieben werden, dann handelt es sich gerade um die Verkehrung jenes Vorgangs, der auf Grund der Syntax der Sprache ein Geschehen als Eigenschaft eines Subjekts begreift. Bei der Bildung ‘neuer’ Metaphern sollen nun Nietzsche zufolge Begriffsfügungen und usuelle Metaphern durch das Einsetzen neuer Referenzen aus ihrem vertrauten prädikativen Umfeld gerissen und zerschlagen werden. Dabei wird ihre eigene Metaphorizität entlarvt. Nietzsches Kozept und Paul Ricoeurs Theorie der ‘lebendigen’ Metapher gehen konform, in dem Punkt, dass die Prädikationen Aussagen über Ähnlichkeiten machen. Während die neue Referenz für Ricoeur auf ein außersprachliches Wirkliches weist, bedeutet der Referenzaustausch bei Nietzche eine Selbstverständigung des Signifikanten im Verhältnis zu einem Signifikat. Damit ist der Weltbezug bei Nietsche ein ästhetischer, der versucht, der Sensationenflut gerecht zu werden und ihr gar einen spielerischen Reiz abzugewinnen.
    In seinem dreibändigen monumentalen Werk Beiträge zu einer Kritik der Sprache (1901-02) lehnt Mauthner - im Geiste von Nietzsche - jede Beschreibung der Werklichkeit mit sprachlichen Mitteln ab. Die Sprache dient nicht der adäquaten Erfassung der Dinge, sie verfälscht vielmehr die Erkenntnis, indem sie abstrakte Begriffsinhalte zu Realitäten hypostasiert. Sie ist für Mauthner lediglich ein Regelsystem für den täglichen Gebrauch, aber da sie nur ein Konstrukt ist, wird sie für die Wirklichkeit irrelevant. Philosophie selbst ist nur eine Täuschung, da sie auf Denken beruht und dieses nur mit Hilfe der Sprache möglich, mit dieser fast identisch ist. Die Dichtung ist insofern teilweise ausgenommen von diesem radikalen Ansatz, als sie ihre eigene Wirklichkeit kreiert und sich dessen bewusst ist. Mauthners radikale Auffassung der Sprache nährt sich somit dem Nominalismus des Mittelalters. Nietzsche und Mauthner hegen also starke Skepsis hinsichtlich der Möglichkeit der Sprache sowohl als Erkenntnis- als auch als Repräsentationsmittel, mit dem Unterschied, dass Nietzsche mit seinem Konzept der neueren Metaphernbildung für eine produktive Verwendung von Metaphern einsetzt, während Mauthner eher zur ‘Mystik des Schweigens’ neigt. Die Sprachkritik von beiden bildet trotzallem das Grundthema der literarischen Moderne wie bei Hofmannsthal und Kafka.

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    국문 초록 (Abstract) kakao i 다국어 번역

    ‘1년차 연구’는 "위기의 미학:세기전환기 언어비판과 생산적 글쓰기(1) - 니체와 마우트너의 언어비판을 중심으로" 제목(가제)으로 두 사상가의 언어 관련 핵심 텍스트를 체계적으로 분석하는 성과를 거두었다. 구체적으로 전통적인 언어관에 체계적인 비판을 가한 니체의 경우, 1) 초기 저작에서는 비유 및 개념의 형성 과정을 살펴보는 개념의 ‘계보’ 분석을 통해 인식과 언어, 언어와 진리(칸트적인 의미에서의 ‘물 자체’) 그리고 직관과 이성의 관계를 전반적으로 논의하는 시도(이러한 인식을 요약적으로 잘 보여주는 핵심적인 저작물은 <도덕 외적인 의미에서의 진실과 허위에 대하여>(1872))를 하고, 2) 보다 후기의 저작(예를 들어 <도덕의 계보>(1887)) 저작에서는 구체적으로 이성과 문법적인 관습과의 관계를 다루면서 ‘이성 중심주의’에 대한 비판과 더불어 전통적인 의미에서의 주체 내지 도덕철학에 대해 강한 회의적 시각이라는 측면에서 언어적 관습이 갖는 의미를 조명했다. 연구는 니체의 언어비판이 언어에 대한 부정을 겨냥한 것이 아니라 ‘영원한 진리’ 내지 ‘존재자’를 제시하는 것으로 가정되는 언어가 실제로 ‘생성의 현실’을 반영하지 못하는 부적합한 형태로 굳어진 것에 대한 비판임을 적시하면서, 니체의 언어비판이 침묵으로 끝나거나 ‘비판’에만 그치지 않고 혁신적, 창조적인 언어 구사를 지향하며 새로운 ‘메타포’ 형성이라는 구상으로 연결되었음을 밝힌 데 의의가 있다. 마우트너의 언어비판 텍스트는 니체의 언어성찰의 성과를 확장하고 보완하는 의미를 갖는다. 즉 핵심 저작물 <언어비판을 위한 기고물>(1882)에 대한 연구는 특히 니체에게서 나타난 언어비판이 어떻게 사회적인 차원으로 확대되는지를 보여주는 동시에, 의식과 언어라는 것이 체계적으로 오류로 인도하는 시스템이라는 비판에서는 양 사상가가 공통성을 보이지만 니체의 경우 이러한 비판이 새로운 메타포의 형성이라는 구상으로 나아가는 반면, 마우트너의 논증은 결국 추상적인 기호 구조를 벗어나 새로운 경험의 차원을 열어 주는 ‘침묵의 신비주의’로 귀결되는 성향을 보이는 차이도 있음을 밝혔다.
    (2) ‘2년차 연구’는 ‘1년차 연구’에서 고찰한 니체와 마우트너의 언어철학적 성찰이 당대에 언어회의를 경험한 두 작가(호프만스탈과 카프카)에게서 어떻게 수용되는지를 규명하는데 초점을 두었다. 구체적으로: 1) 호프만스탈의 경우, 그의 언어회의를 보여주는 <편지>(1901)를 주로 분석하였는데, 언어위기 이후에도 다작의 글쓰기가 가능했던 동인에 주목하면서 호프만스탈이 문제 삼고 있는 것이 대상을 직접적으로 지시하는 표현과 구상적, 비유적 표현의 부재이지 언어에 대한 절대적 회의는 아니라는 점을 밝힘으로써 호프만스탈의 언어회의가 마우트너의 언어철학적 성찰도 담고 있지만, 오히려 니체의 창조적인 구상과 맞닿아 있는 것임을 제시하고자 했다. 2) 카프카의 경우, 세기전환기의 언어 비판적 담론이 가져온 결과들이 빈번하게 나타나는 초기 텍스트들로 특히 <어느 투쟁의 기록>(1905/06), 첫 작품집 <관찰>(1912)에 나오는 「나무들」이라는 소품의 분석을 통해, 비유나 우의, 상징을 파괴하며 지시적 특성이 없어 보이는 이미지를 분석해 사물과 단어들의 ‘본질적인’ 일치를 상정하거나 언어적 기호에서 해당 지시체를 이끌어낼 수 없다는 당대의 언어철학적
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    ‘1년차 연구’는 "위기의 미학:세기전환기 언어비판과 생산적 글쓰기(1) - 니체와 마우트너의 언어비판을 중심으로" 제목(가제)으로 두 사상가의 언어 관련 핵심 텍스트를 체계적으로 분석...

    ‘1년차 연구’는 "위기의 미학:세기전환기 언어비판과 생산적 글쓰기(1) - 니체와 마우트너의 언어비판을 중심으로" 제목(가제)으로 두 사상가의 언어 관련 핵심 텍스트를 체계적으로 분석하는 성과를 거두었다. 구체적으로 전통적인 언어관에 체계적인 비판을 가한 니체의 경우, 1) 초기 저작에서는 비유 및 개념의 형성 과정을 살펴보는 개념의 ‘계보’ 분석을 통해 인식과 언어, 언어와 진리(칸트적인 의미에서의 ‘물 자체’) 그리고 직관과 이성의 관계를 전반적으로 논의하는 시도(이러한 인식을 요약적으로 잘 보여주는 핵심적인 저작물은 <도덕 외적인 의미에서의 진실과 허위에 대하여>(1872))를 하고, 2) 보다 후기의 저작(예를 들어 <도덕의 계보>(1887)) 저작에서는 구체적으로 이성과 문법적인 관습과의 관계를 다루면서 ‘이성 중심주의’에 대한 비판과 더불어 전통적인 의미에서의 주체 내지 도덕철학에 대해 강한 회의적 시각이라는 측면에서 언어적 관습이 갖는 의미를 조명했다. 연구는 니체의 언어비판이 언어에 대한 부정을 겨냥한 것이 아니라 ‘영원한 진리’ 내지 ‘존재자’를 제시하는 것으로 가정되는 언어가 실제로 ‘생성의 현실’을 반영하지 못하는 부적합한 형태로 굳어진 것에 대한 비판임을 적시하면서, 니체의 언어비판이 침묵으로 끝나거나 ‘비판’에만 그치지 않고 혁신적, 창조적인 언어 구사를 지향하며 새로운 ‘메타포’ 형성이라는 구상으로 연결되었음을 밝힌 데 의의가 있다. 마우트너의 언어비판 텍스트는 니체의 언어성찰의 성과를 확장하고 보완하는 의미를 갖는다. 즉 핵심 저작물 <언어비판을 위한 기고물>(1882)에 대한 연구는 특히 니체에게서 나타난 언어비판이 어떻게 사회적인 차원으로 확대되는지를 보여주는 동시에, 의식과 언어라는 것이 체계적으로 오류로 인도하는 시스템이라는 비판에서는 양 사상가가 공통성을 보이지만 니체의 경우 이러한 비판이 새로운 메타포의 형성이라는 구상으로 나아가는 반면, 마우트너의 논증은 결국 추상적인 기호 구조를 벗어나 새로운 경험의 차원을 열어 주는 ‘침묵의 신비주의’로 귀결되는 성향을 보이는 차이도 있음을 밝혔다.
    (2) ‘2년차 연구’는 ‘1년차 연구’에서 고찰한 니체와 마우트너의 언어철학적 성찰이 당대에 언어회의를 경험한 두 작가(호프만스탈과 카프카)에게서 어떻게 수용되는지를 규명하는데 초점을 두었다. 구체적으로: 1) 호프만스탈의 경우, 그의 언어회의를 보여주는 <편지>(1901)를 주로 분석하였는데, 언어위기 이후에도 다작의 글쓰기가 가능했던 동인에 주목하면서 호프만스탈이 문제 삼고 있는 것이 대상을 직접적으로 지시하는 표현과 구상적, 비유적 표현의 부재이지 언어에 대한 절대적 회의는 아니라는 점을 밝힘으로써 호프만스탈의 언어회의가 마우트너의 언어철학적 성찰도 담고 있지만, 오히려 니체의 창조적인 구상과 맞닿아 있는 것임을 제시하고자 했다. 2) 카프카의 경우, 세기전환기의 언어 비판적 담론이 가져온 결과들이 빈번하게 나타나는 초기 텍스트들로 특히 <어느 투쟁의 기록>(1905/06), 첫 작품집 <관찰>(1912)에 나오는 「나무들」이라는 소품의 분석을 통해, 비유나 우의, 상징을 파괴하며 지시적 특성이 없어 보이는 이미지를 분석해 사물과 단어들의 ‘본질적인’ 일치를 상정하거나 언어적 기호에서 해당 지시체를 이끌어낼 수 없다는 당대의 언어철학적

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