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    KCI등재

    인간의 존엄 개념에 관한 헌법이론적 고찰  :  독일 헌법학이론을 분석하며 = Eine verfassungstheoretische Untersuchung vom Begriff der Menschenwürde

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    다국어 초록 (Multilingual Abstract) kakao i 다국어 번역

    In Bezug auf den Begriff der Menschenwürde hat Kant wie folgt ge- fasst: "Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest." Die Würde der Person fordert nicht nur die ein- seitig-sittliche Pflicht, sondern auch die wechselseitig-rechtliche Anerken- nung der Menschen. Und dem Einzelnen vermittelt sie einen rechtmäßigen Anspruch auf Achtung durch seine Mitmenschen. Die Objektformel Dürigs setzte sich nachfolgend durch: Hiernach ist die Menschenwürde betroffen, wenn der konkrete Mensch zum Objekt, zu einem bloßen Mittel, zur vertretbaren Größe herabgewürdigt wird. Der Mensch darf also keiner Behandlung ausgesetzt werden, die seinen verfas- sungsrechtlich geschützten sozialen Wert- und Achtungsanspruch verletzt und damit seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt. Nach der sog. Kommunikationstheorie stellt sich die Würde des Men- schen nicht als Seinsgegebenheit dar, sondern als Relations- oder Kom- munikationsbegriff. Demgegenüber erkennt die sog. Mitgifttheorie, die in den Beratungen des Parlamentarischen Rates prägend gewesen ist, das Spezifische der Menschenwürde im besonderen Wert des Menschen, der ihm durch den göttlichen Schöpfer oder durch die Natur verliehen worden ist. Alexy kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschenwürde kein abso- lutes Prinzip ist. Der Grund für den Eindruck der Absolutheit der Men- schenwürde ergebe sich nach Alexy daraus, dass es zwei Menschen- würde-Normen gibt, eine Menschenwürde-Regel und ein Menschenwürde- Prinzip, sowie daraus, dass es eine Reihe von Bedingungen gibt, unter denen das Menschenwürde-Prinzip mit hoher Sicherheit allen anderen Prin- zipien vorgeht. Die Behauptung eines abstrakten Vorrangs der Menschen- würde setzt bereits ihren Prinzipiencharakter voraus. Denn in Vorrang- relationen können nur Normen eingestellt werden, die die Dimension des Gewichts aufweisen.
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    In Bezug auf den Begriff der Menschenwürde hat Kant wie folgt ge- fasst: "Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest." Die Würde...

    In Bezug auf den Begriff der Menschenwürde hat Kant wie folgt ge- fasst: "Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest." Die Würde der Person fordert nicht nur die ein- seitig-sittliche Pflicht, sondern auch die wechselseitig-rechtliche Anerken- nung der Menschen. Und dem Einzelnen vermittelt sie einen rechtmäßigen Anspruch auf Achtung durch seine Mitmenschen. Die Objektformel Dürigs setzte sich nachfolgend durch: Hiernach ist die Menschenwürde betroffen, wenn der konkrete Mensch zum Objekt, zu einem bloßen Mittel, zur vertretbaren Größe herabgewürdigt wird. Der Mensch darf also keiner Behandlung ausgesetzt werden, die seinen verfas- sungsrechtlich geschützten sozialen Wert- und Achtungsanspruch verletzt und damit seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt. Nach der sog. Kommunikationstheorie stellt sich die Würde des Men- schen nicht als Seinsgegebenheit dar, sondern als Relations- oder Kom- munikationsbegriff. Demgegenüber erkennt die sog. Mitgifttheorie, die in den Beratungen des Parlamentarischen Rates prägend gewesen ist, das Spezifische der Menschenwürde im besonderen Wert des Menschen, der ihm durch den göttlichen Schöpfer oder durch die Natur verliehen worden ist. Alexy kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschenwürde kein abso- lutes Prinzip ist. Der Grund für den Eindruck der Absolutheit der Men- schenwürde ergebe sich nach Alexy daraus, dass es zwei Menschen- würde-Normen gibt, eine Menschenwürde-Regel und ein Menschenwürde- Prinzip, sowie daraus, dass es eine Reihe von Bedingungen gibt, unter denen das Menschenwürde-Prinzip mit hoher Sicherheit allen anderen Prin- zipien vorgeht. Die Behauptung eines abstrakten Vorrangs der Menschen- würde setzt bereits ihren Prinzipiencharakter voraus. Denn in Vorrang- relationen können nur Normen eingestellt werden, die die Dimension des Gewichts aufweisen.

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    목차 (Table of Contents)

    • Ⅰ. 서론
    • Ⅱ. 수단화 금지로서의 존엄 (Immanuel Kant)
    • Ⅲ. 객체화 금지로서의 존엄 (Günter Dürig)
    • Ⅳ. 적극적으로 개념 정의를 모색하는 입장
    • Ⅴ. 원칙/규칙으로서의 인간 존엄 (Robert Alexy)
    • Ⅰ. 서론
    • Ⅱ. 수단화 금지로서의 존엄 (Immanuel Kant)
    • Ⅲ. 객체화 금지로서의 존엄 (Günter Dürig)
    • Ⅳ. 적극적으로 개념 정의를 모색하는 입장
    • Ⅴ. 원칙/규칙으로서의 인간 존엄 (Robert Alexy)
    • Ⅵ. 독일 연방헌법재판소의 입장 및 결 론
    • Abstract
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