Ich erinnere mich sehr genau an Tae - it Chon(1948 - 1970), einen jungen Textilarbeiter, der sich am 13. Nov. 1970 mit dem schrecklichen Aufschrei aus dem sogenannten koreanischen Han "Wir Arbeiter sind keine Maschinen. Haltet euch an das Arbeitsnorme...
Ich erinnere mich sehr genau an Tae - it Chon(1948 - 1970), einen jungen Textilarbeiter, der sich am 13. Nov. 1970 mit dem schrecklichen Aufschrei aus dem sogenannten koreanischen Han "Wir Arbeiter sind keine Maschinen. Haltet euch an das Arbeitsnormengesetz!" selbstverbrannte. Auch heute, 33 Jahre spa¨ter, sind solche Ausrufe noch immer zu ho¨ren. Nun betrachten wir die typischen Ausrufe der u¨ber 400,000 Gastarbeiter in Korea: `Wir haben groβe Angst jederzeit verhaftet und ausgewiesen zu werden. Wir wollen sorgenfrei als Gastarbeiter arbeiten; Wir ko¨nnen nicht den ganzen Tag arbeiten. Wir sind keine Maschinen!; Bitte! Wendet keine Gewalt an! Sprech zu uns! Wie ko¨nnte man diese Ausrufe mindem? Im folgenden mo¨chte ich die Antwort auf diese Frage erla¨utem: Erstens, um die Erscheinungsformen der Gewalt, die den Gastarbeitem(Foreign Workers = Imigrant Works) in Korea widerfahren ist, analysieren und bewerten und u¨berwinden zu ko¨nnen, mu¨ssen wir uns zuerst mit dem Kembegriff "Minjung" der "Minjung -Theologie und Minjungkirchen" bescha¨ftigen. Denn sie haben sich fu¨r die unterdru¨ckten Arbeiter und Bauer interessiert und eingesetzt und aus ihr entstund die ka¨mpferische und befreiende Minjungspiritualita¨t. Zweitens, wann und warum entstunden Minjung-Theologie und Minjungkirchen in Korea? Drittens, wie sind die heutigen Umsta¨nde der Gastarbeiter in Korea? Viertens, Was ko¨nnen die Minjungkirchen jetzt tun, um die Situation der Gastarbeiter in Korea zu verbessem? Wenn die Bemu¨hungen um die Gastarbeiter der Minjungkirchen vom Staat und Sozialkreisen unterstu¨tzt werden wu¨rden, wu¨rde man die Lebens - und Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter deutlich verbessem. Wie R. Bohren bereits in seinem `pneumatologischen Denken` erwa¨hnte, mu¨ssen korenische Kirchen und Christen 1) das gerichtete Denken angesichts des reiches Gottes haben, um die sozialen Umsta¨nde genauer und ernsthafter wahrzunehmen, 2) das leidende Denken entwickeln, um sich mit diesen Umsta¨nden identifizieren zu ko¨nnen, wie es die alttestamentlichen Propheten in ihrer Zeit taten und 3) das lobende Denken stundig haben, um these Umsta¨nde uberwinden zu ko¨nnen.