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    유대인 참전용사회의 반유대주의에 대한 대응 = Die Reaktion des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten auf den Antisemitismus

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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Gründungs- und die Entwicklungsgeschichte des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten wurde im Februar 1919 gegründet, um die antisemitische Kriegslüge zu widerlegen und die vaterländische Ehre von jüdischen Frontsoldaten zu schützen. Trotz seiner kurzen Geschichte wurde der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten die zweite grösste jüdische Organisation mit seinen 35.000 Mitgliedern und hatte eine ausschlaggebende Rolle in den Abwehrkampf der deutschen Juden gespielt.
    Was hatte die jüdischen Frontsoldaten kurz nach der Kriegsniederlage gezwungen, ihren eigenen Soldatenbund so eilig zu begründen? Der Grund dafür war die antisemitische Propaganda. Zu den antisemitischen Kriegslügen gehörten die Behauptungen, dass die Juden an der deutschen Niederlage schuld gewesen seien, und dass Juden im Kriege ihre Pflicht nicht so erfüllt hätten wie die übrige deutsche Bevölkerung. In antisemitischen Schriften hiess es auch, die Juden seien Drückeberger, und an der Front hätte man keine Juden gesehen. Für die deutschen Juden waren diese antisemitischen Kriegslügen unerträglich, denn die Mehrheit der deutschen Juden identifizierte sich mit dem deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens. Als der Weltkrieg im August 1914 ausbrach, bekündeten die deutschen Juden ihre Opferbereitschaft für Vaterlandsverteidigung. Mit Erfolg bekämpfte der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten solche antisemitische Propaganda in Wort und Schrift. Mit dem Nachweis, dass Juden im Kriege ihre Pflicht getan haben, verfolgte er den Plan, den Anspruch der deutschen Juden auf volle Gleichberechtigung zu betonen und durchzusetzen. Als das Gedenkbuch zum Schluss im Oktober 1932 erschien, waren 10,623 Namen der jüdischen Gefallenen da. Den Vorwurf der Drückebergerei beantwortete er mit dem Gedenkbuch jüdischer Gefallenen, den Vorwurf der Berufsstruktur mit der Schaffung eines Siedlungsgutes. Dem Vorwurf der körperlichen Minderwertigkeit begegnete er mit der Propaganda für die körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend.
    In strategischer Perspektive gesehen kann man sagen, dass der Abwehrkampf des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten gegen den Antisemitismus zum Scheitern verurteilt war. Aber im Hinblick auf die taktischen Abwehrarbeiten, auf dem Gebiet des Selbstschutzes war erfolgreich.
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    Die vorliegende Arbeit behandelt die Gründungs- und die Entwicklungsgeschichte des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten wurde im Februar 1919 gegründet, um die antisemitische Kriegslüge zu widerlegen und di...

    Die vorliegende Arbeit behandelt die Gründungs- und die Entwicklungsgeschichte des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten wurde im Februar 1919 gegründet, um die antisemitische Kriegslüge zu widerlegen und die vaterländische Ehre von jüdischen Frontsoldaten zu schützen. Trotz seiner kurzen Geschichte wurde der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten die zweite grösste jüdische Organisation mit seinen 35.000 Mitgliedern und hatte eine ausschlaggebende Rolle in den Abwehrkampf der deutschen Juden gespielt.
    Was hatte die jüdischen Frontsoldaten kurz nach der Kriegsniederlage gezwungen, ihren eigenen Soldatenbund so eilig zu begründen? Der Grund dafür war die antisemitische Propaganda. Zu den antisemitischen Kriegslügen gehörten die Behauptungen, dass die Juden an der deutschen Niederlage schuld gewesen seien, und dass Juden im Kriege ihre Pflicht nicht so erfüllt hätten wie die übrige deutsche Bevölkerung. In antisemitischen Schriften hiess es auch, die Juden seien Drückeberger, und an der Front hätte man keine Juden gesehen. Für die deutschen Juden waren diese antisemitischen Kriegslügen unerträglich, denn die Mehrheit der deutschen Juden identifizierte sich mit dem deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens. Als der Weltkrieg im August 1914 ausbrach, bekündeten die deutschen Juden ihre Opferbereitschaft für Vaterlandsverteidigung. Mit Erfolg bekämpfte der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten solche antisemitische Propaganda in Wort und Schrift. Mit dem Nachweis, dass Juden im Kriege ihre Pflicht getan haben, verfolgte er den Plan, den Anspruch der deutschen Juden auf volle Gleichberechtigung zu betonen und durchzusetzen. Als das Gedenkbuch zum Schluss im Oktober 1932 erschien, waren 10,623 Namen der jüdischen Gefallenen da. Den Vorwurf der Drückebergerei beantwortete er mit dem Gedenkbuch jüdischer Gefallenen, den Vorwurf der Berufsstruktur mit der Schaffung eines Siedlungsgutes. Dem Vorwurf der körperlichen Minderwertigkeit begegnete er mit der Propaganda für die körperliche Ertüchtigung der jüdischen Jugend.
    In strategischer Perspektive gesehen kann man sagen, dass der Abwehrkampf des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten gegen den Antisemitismus zum Scheitern verurteilt war. Aber im Hinblick auf die taktischen Abwehrarbeiten, auf dem Gebiet des Selbstschutzes war erfolgreich.

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    참고문헌 (Reference)

    1 Wolfgang Benz, "유대인 이미지의 역사" 푸른 역사 2005

    2 "유대인 계수 조사와 관련하여 Die Juden Zahlung beim Kriegsheer"

    3 Heinrich August Winkler, "Weimar 1918-1933" 167-, 1993

    4 Angress, "The German Army's ‘Juden Zahlung’" 119-120,

    5 Werner Angress, "The German Army's ‘Juden Zahlung of 1916’" 23 : 117-137, 1978

    6 Ulrich Dunker, "Reichsbund judischer Frontsoldaten 1991-1938" 1977

    7 Dunker, "Reichsbund judischer Frontsoldaten" 50-244,

    8 Shulamit Volkov, "Judisches Leben und Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert" 1990

    9 Richarz, "Judisches Leben in Deutschland, Bd. 3" 13-39,

    10 Monika Richarz, "Judisches Leben in Deutschland 1780-1945. Selbstzeugnisse zur Sozialgeschichte, Bd. 3(1918-1945)" 1982

    1 Wolfgang Benz, "유대인 이미지의 역사" 푸른 역사 2005

    2 "유대인 계수 조사와 관련하여 Die Juden Zahlung beim Kriegsheer"

    3 Heinrich August Winkler, "Weimar 1918-1933" 167-, 1993

    4 Angress, "The German Army's ‘Juden Zahlung’" 119-120,

    5 Werner Angress, "The German Army's ‘Juden Zahlung of 1916’" 23 : 117-137, 1978

    6 Ulrich Dunker, "Reichsbund judischer Frontsoldaten 1991-1938" 1977

    7 Dunker, "Reichsbund judischer Frontsoldaten" 50-244,

    8 Shulamit Volkov, "Judisches Leben und Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert" 1990

    9 Richarz, "Judisches Leben in Deutschland, Bd. 3" 13-39,

    10 Monika Richarz, "Judisches Leben in Deutschland 1780-1945. Selbstzeugnisse zur Sozialgeschichte, Bd. 3(1918-1945)" 1982

    11 "Juden lernt Boxen"

    12 "Ein Lebenswerk der judischen Frontsoldaten"

    13 Reichsbund judischer Frontsoldaten, "Die judischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914-1918. Ein Gedenkbuch" 1932

    14 "Die judische Siedlungsfrage in Deutschland"

    15 "Die antisemitische Kriegsschuldluge"

    16 "Die antisemitische Kriegsschuldluge"

    17 O. Armin, "Die Juden im Kriegsgesellschaften" 1921

    18 Otto Armin, "Die Juden im Heere" 1919

    19 Elbogen, "Die Geschichte der Juden in Deutschland" 282-283,

    20 Ismar Elbogen, "Die Geschichte der Juden in Deutschland" 281-283, 1966

    21 Wolfgang Joachim, "Die Ausbreitung des Antisemitismus, In Deutsches Judentum in Krieg und Revolution 1916-1923" 409-510, 1971

    22 "Deutsche Zeitung (1921. 10. 5)"

    23 Schild, "Der judische Stamm auf deutschem Boden, Seid stark und tapfer!"

    24 Walter Grab, "Der deutsche Weg der Judenemanzipation 1789-1938" 9-40, 1991

    25 Volker Berghahn, "Der Stahlhelm" 15-21, 1966

    26 A. Pauker, "Der Dankbrief Hindenburgs an den Reichsbund judischer Frontsoldaten vom 3. Oktober 1933, In Der judische Abwehrkampf gegen Antisemitismus und Nationalismus" 240-, 1963

    27 Benz, "Bilder vom Juden" 85-,

    28 Herbert Strauss, "Antisemitismus. Von der Judenfeindschaft zum Holocaust" 1985

    29 "12,000 Gefallene Juden"

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