Dem Menschen stellt sich nicht nur die Aufgabe, das Werden seiner selbst rein theoretisch zu begreifen, sondern darueberhinaus die, das Werden seiner Selbst sinnvoll zu setzen und dementsprechend zu handeln. So geht es in dieser Untersuchung besonders...
Dem Menschen stellt sich nicht nur die Aufgabe, das Werden seiner selbst rein theoretisch zu begreifen, sondern darueberhinaus die, das Werden seiner Selbst sinnvoll zu setzen und dementsprechend zu handeln. So geht es in dieser Untersuchung besonders um die Fragehorizont der philosophischen Praxis. Wie koennen wir nach dem Menschen hauptsaechlich um die philosophischen Praxis fragen? In der Geschichte der westlichen Philosophie gibt es zwei verschiedene Frage-Horizont; einerseits fragt man nach dem Menschen durch Was-Frage, andererseits durch Wer-Frage.
Zur Zeit heisst die Aufgabe der philosophischen Anthropologie von E.Coreth: Was ist der Mensch? Die Existenz-Philosophie der modernen Zeitgang fragt nach der Existenz des individuellen Menschen. So heisst die Frage der Existenz-Philosophie: Wer ist der Mensch?
Im Mittelalter sucht Thomas von Aquin schon nach einem neuen Frage-horizont fuer seiner Handlungstheorie. Die thomistische Auslegung des imago-Begriffs wird aber als Bruecke zur Verfuegung gestellt: Sie bringt die Was-Frage und die Wer-Frage im Verbindung. In der handlungstheoretischen Untersuchung der “imago” bricht Thomas jedoch die traditionelle Methode entscheidend auf, die sich mehr auf die essentielle Seite des Menschen konzentrierte. Thomas fragt am Anfang seiner Handlungstheorie sozusagen: Wer ist der Mensch?
Auf der Basis der Wer-Frage erscheint der Besonderheit des Menschen in der Welt deutlich un sinnvoll. In diser Abhandung wird grundsaetzlich versucht, nach image des je besonderen Menschen zu suchen.