In dieser Abhandlung habe ich versucht, fur die Dependenztheorie zu formalisieren, um die Leistungsfa¨higkeit einer Denpendenzgrammatik (DG) mit einer Konstituentengrammatik (KG) vergleichen zu konnen. Dabei habe ich mich der deutschen Entwicklung zu...
In dieser Abhandlung habe ich versucht, fur die Dependenztheorie zu formalisieren, um die Leistungsfa¨higkeit einer Denpendenzgrammatik (DG) mit einer Konstituentengrammatik (KG) vergleichen zu konnen. Dabei habe ich mich der deutschen Entwicklung zugewandt und mich auf H-J. Heringer und W. Klein beschra¨nkt, weil sie in weiterem Verlauf der Untersuchungen von Belang sind. Da aber andererseits die DG in der koreanischen Germanistik ausgiebig reklamiert wird und dabei gerade die formalen Voraussetzungen der Theorie mehr mathematisch als linguistisch ausgerichtet sind, war es sinnvoll, diese hier ausfu¨hrlicher darzulegen. Fu¨r die Auswahl muβte ich mich deshalb daran orientieren, welchen mathematischen Verfahren bisher in der DG tatsa¨chlich verwendet werden oder als verwendbar erkannt sind.
Innerhalb der Formalisierung Heringers zeigten uns zuerst seine theoretische Zielsetzung, wie wir seine mathematischen Verfahren verwenden sollen. Sie sind nichts anders als seine Beschreibungssprache, um seine Konstitutionsregeln zu lesen oder zu benutzen. Auf diesem Grund interpretierte ich, wie diese mittels jener mathematische Sprache transferieren ko¨nne. Dafu¨r habe ich Mengentheorie ausfu¨hrlicher dargelegt.
Andererseits habe ich mich auch auf die Untersuchung von Kleins Parsing konzentriert und mich hauptsa¨chlich auf seinen Begriff 'Dependenz' beschra¨nkt. Da er im Zusammenhang mit der Junktion und der Translation rekursiv ist, muβten auch ihre Funktionen beru¨cksichtigt werden. Deshalb kam es darauf an, wieviel ich seine jeglechen Interpretationen von Tesnie`re sparen und welche Formalisierung ich einfuhren konnte. In diesem Rahmen war die Verwendung seiner speziellen Form notwendig. Wie in Heringer habe ich auch hier die Mengenthorie ausfu¨hrlicher dargelegt.