In diesem Aufsatz ist vorgestellt, wie die neue Frauen um die Jahrhundertwende von 19. zu 20. Jahrhundert dargestellt sind. Die feministischen Themen, hauptasachlich Frauen-Erziehung, Kritik an der Eheveziehung und Teilnahme an der Politik, wurden im ...
In diesem Aufsatz ist vorgestellt, wie die neue Frauen um die Jahrhundertwende von 19. zu 20. Jahrhundert dargestellt sind. Die feministischen Themen, hauptasachlich Frauen-Erziehung, Kritik an der Eheveziehung und Teilnahme an der Politik, wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts immer haufiger in den Werken der damaligen Autorinnen behandelt. Die Repasentation der neuen Frau in der Literatur der Jahrhundertwende war vor allem ein europaisches phanomen.
Marcelle Tinayre, Colette Yver und Gavrielle Reval -diese Namen sind Pseudonyme- in Frankreich, englische Autorinnen Sarah Grand, Mona Caird -eigentlich der Begriff 'neue Frau' selbst ist von Sarah Grand eingepragt -, Cecil de Jong van Beek en Donk in Niederlande und ungarische Schriftstellerin Margit Kaffka behandelten die Frauen, die im Prozeβ der Befreiung von den bedr?ckenden Verhaltnissen sind. Sie haben auf verschiedene Weisen die Problemen der damaligen neuen Frau behandelt und mit der Identitatsproblem der Frauen auseinandergesetzt. Sie haben in der Genre und Darstellung ab und zu ihrem mannlichen Kollegen nachgeahmt, aber die Gestalt der Frauen in ihren Werken waren grundsatzlich anders als ihre mannlichen Kollegen. Sie haben eine eigene Darstellungmoglichkeit entwickelt, die mit den Erlebnissen der Frauen in der Wirklichkeit koinzidiert sind. Deshalb konnten die Werke der Autorinnen, die neue Frau behandelten, von den damaligen Leserinnen positiv rezipieret werden.