In der vorliegenden Arbeit geht es darum, einige Probleme der Bibelübersetzung vom Standpunkt der Übersetzungswissenschaft aus zu betrachten und durch den Vergleich der Bibelübersetzungen die von der Untersuchung herausgearbeiteten Probleme zu lö...

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1995
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학술저널
19-57(39쪽)
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In der vorliegenden Arbeit geht es darum, einige Probleme der Bibelübersetzung vom Standpunkt der Übersetzungswissenschaft aus zu betrachten und durch den Vergleich der Bibelübersetzungen die von der Untersuchung herausgearbeiteten Probleme zu lö...
In der vorliegenden Arbeit geht es darum, einige Probleme der Bibelübersetzung vom Standpunkt der Übersetzungswissenschaft aus zu betrachten und durch den Vergleich der Bibelübersetzungen die von der Untersuchung herausgearbeiteten Probleme zu lösen. Die Geschichte der Bibelübersetzung, in der sich manche Übersetzer und Übersetzungen fanden, ist sehr lang und leitete die allgemeine Übersetzung. In dieser Untersuchung werden zwei große Persönlichkeiten der klassischen Bibelübersetzung herausgestellt: Hieronymus und Martin Luther. Im Auftrag des Papstes übersetzte Hieronymus die Septuaginta ins Lateinische. Die Übersetzung nannte man die Vulgata, die seit dem 4. Jahrhundert die Bibel der kathorischen Kirche als Kanon Übernahm. Martin Luther Übersetzte auch die ganze Bibel ins Deutsche. Seine Bibelübersetzung war epochemachend und beeinflußte seine Reformation und die deutsche Sprache.
Zunächst wollen wir die Theorie und Praxis in der Bibelübersetzung der beiden Gelehrten darstellen und einige Probleme in der Praxis zu behandeln versuchen. Zur vergleichenden Untersuchung der beiden Übersetzungen stützen wir uns auf einen modernen Theoretiker der Bibelübersetzung. Es ist Eugene Nida, der sich mit der Bibelübersetzung als Sprachwissenschaftler beschäftigt und im Auftrag von der Amerikanischen Bibelgesellschaft die Bibelübersetzung leitet.
Hieronymus ist der Meinung, daß sich bei der Übersetzung griechischer Texte - abgesehen von den Heiligen Schriften, wo auch die Wortfolge ein Mysterium ist - nicht ein Wort durch das andere, sondern einen Sinn durch den anderen ausdrückt. Bei der Übersetzung mit Ausnahme der Bibel behauptet er, da man nach dem Sinn im Textübersetzen muß. Das heißt, man darf nicht dem Leser die Wörter vorzählen, sondern gleichsam vorwägen. Hieronymus meint also, daß die wörtliche Übersetzung in eine andre Sprache den Sinngehalt verdeckt. Bei der Bibelübersetzung fordert er, dem biblischen Text Zeile für Zeile zu folgen.
Anders als Hieronymus versucht Martin Luther, in der Bibelübersetzung die passenden deutschen Ausdrücke zu finden. Deswegen wählt er ein Deutsch, das die Mutter im Hause, die Kinder auf den Gassen und der gemeine Mann auf dem Markt reden. Die Übersetzer müssen dem Volk auf das Maul” sehen, hören wie die gemeinen Leuten reden und danach übersetzen. M. Luther vertret ausführlich seine Ansicht über die Bibelübersetzung im rSendbrief vom Dolmetchery. Er hat sich in den einander diametral gegenüberstehenden Grundforderungen nach 'wörtlicher, verfremdender Übersetzung’ einerseits(ut interpres) und nach 'freier, eindeutschender Übersetzung’ andererseits (ut orator) verdichtet.
Beim Übersetzen werden nicht Grammatikformen, sondern Texte, einen gewissen Inhalt und eine Wirkung transportieren, übersetzt. Für solches übersetzen schlägt E. Nida die ‘dynamische Äquivalenz’ vor, wo mit einer veränderten sprachlichen Form das gleiche ausgesagt werden soll. Die Wahrheit der geschriebenen Botschaft sollte in vielen Sprachen unverändert den Menschen nahegebracht werden, doch hier stieß man auf vielerlei kulturelle Verständnisbarrieren. Um eine wissenschaftliche Grundlage für Bibelübersetzungen zu schaffen, hat Nida im Auftrag der amerikanischen Bibelgesellschaft 1964 in seinem Buch 『Toward a Science of Translating』 versucht, das Übersetzen analytisch zu beschreiben. Bei Nida zielt die Bibelübersetzung vornehmlich darauf ab, die Botschaft' wiederzugeben. Dies verlangt freilich nach einer ganzen Reihe von Anpassungen in Grammatik und Wortschatz. Eräußert sich zum Übersetzen folgendermaßen: “Übersetzen heißt, in der Empfängersprache das beste natürlichste (sic) Gegenstück zur Ausgangsbotschaft zu schaffen, erstens was den Sinn und zweitens was den Stil anbelangt”.
Eine von dieser Untersuchung resultierte Konsequenz ist, daß alle Bibelübersetzungen ständig revidiert werden müssen. Es ist aber notwendig, daß jeder Bibelübersetzer folgende Voraussetzungen besitzen: 1) Der Bibelübersetzer muß die alten Sprachen, die in dem ‘heiligen Original’ benutzt wurden, beherrschen. 2) Der Bibelübersetzer muß auch in der Zielsprache vollkommen bewandert sein. 3) Der Bibel bersetzer mu notwendigerweise ein Christ und ein Bibelausleger sein. 4) Der Bibel bersetzer darf nicht die Bibel nach seiner irgendeiner theologischer Theorie und der Konfession übersetzten.
Sprache verändert sich im Laufe der Zeit. Sprache der Bibel kann auch die Veränderung nicht vermeiden. Deshalb müssen kontinuierlich alle Bibelübersetzungen unter der kulturellen und übersetzungswissenschaftlichen Aspekte revidiert werden.
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