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    Studienreformen an deutschen Universitäten zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz

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    다국어 초록 (Multilingual Abstract) kakao i 다국어 번역

    Auf der ASEM-Konferenz im Mai 2008 stieß besonders die Berufsfeldorientierung der Bachelor- und Masterstudiengänge auf Interesse bei den asiatischen Bildungsministern. Schwerpunktthema auf der nächsten ASEM-Ministerkonferenz sollen die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das Studium sein.
    Im Zuge des 1999 eingeleiteten Bologna-Prozesses bekannten sich Deutschland und 29 EU-Staaten zum Ziel, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Dies beinhaltet, dass innerhalb Europas leicht verständliche und vergleichbare Abschlüsse eingeführt werden, die Mobilitätsbeschränkungen aufheben helfen sollen. Es soll ein zweistufiges System von Studienabschlüssen (undergraduate/ graduate) etabliert und ein Leistungspunktesystem (nach dem ECTS-Modell) eingeführt werden.
    Gleichzeitig wurden mit der Einführung gestufter Studien- gänge in Deutschland weitere, tief greifende Studienreformziele verfolgt:
    - kürzere Studienzeiten bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss
    - eine stärkere Berufsfeldorientierung
    - stärkere Inter- und Transdisziplinarität (Rehberg 2006: 15).

    Das Reformbedarf bestand, zeigt die statistische Auswertung über den Studienerfolg von Germanistikstudierenden. Nur jeder vierte von ihnen schaffte den Studienabschluss (ohne Einbezug von Lehramtsstudenten) - im Vergleich mit anderen Fächern eine der niedrigsten Erfolgsquoten überhaupt. Die Studienzeit betrug durchschnittlich 12,7 Semester (Stern 2008, Online-Ressource)
    Es gab viele sehr erregt geführte Diskussionen über diese Studienreform unter Germanisten, aber mittlerweile haben die meisten Universitäten den Bachelor-Studiengang Germanistik eingerichtet.
    Das Ziel dieser Studienreform, die Berufsfeldorientierung wurde in Deutschland auch gesetzlich verankert: Laut § 7 des Hochschulrahmengesetzes sollen Lehre und Studium “den Studenten auf ein berufliches Tätigkeitsfeld vorbereiten und ihm die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden dem jeweiligen Studiengang entsprechend so vermitteln, dass er zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit und zu verantwortlichem Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat befähigt wird” (BMBF 1999: 4).
    Daraus resultiert der Auftrag an die Hochschulen:
    - Arbeitsanforderungen und -inhalte der zum Studiengang passenden Tätigkeitsfelder zu ermitteln,
    - daraus abgeleitet Kompetenzanforderungen zu definieren
    - und geeignete Bildungsmaßnahmen zu entwickeln.

    Die Arbeit selbst rückt in den Erkenntnisbereich und damit das in der Arbeit inhärente Wissen (Arbeitsprozesswissen). Das beinhaltet also auch die Vermittlung von Wissensinhalten (z.B. Arbeitsmittel, Prozessschritte), die im Arbeitsprozess unmittelbar benötigt werden.
    Dies bedeutet eine gravierende Umgestaltung der Studiengänge. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Umsetzung der Bologna-Vorgaben. Zunächst werden Umsetzungsmodelle ein- zelner Universitäten vorgestellt. Zum Schluss wird ein eigenes Projekt vorgestellt, dass berufliche Handlungskompetenz vermitteln soll.
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    Auf der ASEM-Konferenz im Mai 2008 stieß besonders die Berufsfeldorientierung der Bachelor- und Masterstudiengänge auf Interesse bei den asiatischen Bildungsministern. Schwerpunktthema auf der nächsten ASEM-Ministerkonferenz sollen die Auswirkungen...

    Auf der ASEM-Konferenz im Mai 2008 stieß besonders die Berufsfeldorientierung der Bachelor- und Masterstudiengänge auf Interesse bei den asiatischen Bildungsministern. Schwerpunktthema auf der nächsten ASEM-Ministerkonferenz sollen die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das Studium sein.
    Im Zuge des 1999 eingeleiteten Bologna-Prozesses bekannten sich Deutschland und 29 EU-Staaten zum Ziel, bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Dies beinhaltet, dass innerhalb Europas leicht verständliche und vergleichbare Abschlüsse eingeführt werden, die Mobilitätsbeschränkungen aufheben helfen sollen. Es soll ein zweistufiges System von Studienabschlüssen (undergraduate/ graduate) etabliert und ein Leistungspunktesystem (nach dem ECTS-Modell) eingeführt werden.
    Gleichzeitig wurden mit der Einführung gestufter Studien- gänge in Deutschland weitere, tief greifende Studienreformziele verfolgt:
    - kürzere Studienzeiten bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss
    - eine stärkere Berufsfeldorientierung
    - stärkere Inter- und Transdisziplinarität (Rehberg 2006: 15).

    Das Reformbedarf bestand, zeigt die statistische Auswertung über den Studienerfolg von Germanistikstudierenden. Nur jeder vierte von ihnen schaffte den Studienabschluss (ohne Einbezug von Lehramtsstudenten) - im Vergleich mit anderen Fächern eine der niedrigsten Erfolgsquoten überhaupt. Die Studienzeit betrug durchschnittlich 12,7 Semester (Stern 2008, Online-Ressource)
    Es gab viele sehr erregt geführte Diskussionen über diese Studienreform unter Germanisten, aber mittlerweile haben die meisten Universitäten den Bachelor-Studiengang Germanistik eingerichtet.
    Das Ziel dieser Studienreform, die Berufsfeldorientierung wurde in Deutschland auch gesetzlich verankert: Laut § 7 des Hochschulrahmengesetzes sollen Lehre und Studium “den Studenten auf ein berufliches Tätigkeitsfeld vorbereiten und ihm die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden dem jeweiligen Studiengang entsprechend so vermitteln, dass er zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit und zu verantwortlichem Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat befähigt wird” (BMBF 1999: 4).
    Daraus resultiert der Auftrag an die Hochschulen:
    - Arbeitsanforderungen und -inhalte der zum Studiengang passenden Tätigkeitsfelder zu ermitteln,
    - daraus abgeleitet Kompetenzanforderungen zu definieren
    - und geeignete Bildungsmaßnahmen zu entwickeln.

    Die Arbeit selbst rückt in den Erkenntnisbereich und damit das in der Arbeit inhärente Wissen (Arbeitsprozesswissen). Das beinhaltet also auch die Vermittlung von Wissensinhalten (z.B. Arbeitsmittel, Prozessschritte), die im Arbeitsprozess unmittelbar benötigt werden.
    Dies bedeutet eine gravierende Umgestaltung der Studiengänge. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Umsetzung der Bologna-Vorgaben. Zunächst werden Umsetzungsmodelle ein- zelner Universitäten vorgestellt. Zum Schluss wird ein eigenes Projekt vorgestellt, dass berufliche Handlungskompetenz vermitteln soll.

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    참고문헌 (Reference)

    1 Humboldt-Universit? zu Berlin, "Studienordnung f? das Bachelorstudium Deutsch als Kernfach und Zweit- fach im Kombinationsstudiengang und als Beifach im Monostudiengang"

    2 Haasler, Bernd, "Kompetenzen erfassen - Berufliche Entwicklungsaufgaben. In Rauner, Felix (Hg.): Handbuch Berufsbildungsforschung. Biele- feld.?"

    3 Universit? Bielefeld, "Informationen zum Studium"

    4 Schmidt, Evelyn, "IT-Kompetenz und Gender Mainstraming (Arbeitstitel) in Ver?fentlichung"

    5 Rehburg, Meike, "Hochschulreform und Arbeitsmarkt. Die aktuelle Debatte zur Hochschulreform und die Akzeptanz von konsekutiven Studienabschl?sen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Bonn.젨"

    6 Bundesministerium f? Bildung, "Hochschulrahmengesetz in der Fassung der Bekanntmachung von 19. Januar 1999. zuletzt ge?dert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2007 (Online-Ressource: http://www.bmbf.de/pub/HRG_2007- 0418.pdf letzter Zugriff: 2008-06-14)"

    7 KMK (Sekretariat der St?digen Konferenz der Kultus- minister der L?der in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.), "Handreichungen f? die Erarbeitung von Rahmenlehrpl?en der Kultusministerkonferenz (KMK) f? den berufsbezogenen Unterricht in der Be- rufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungs- ordnungen des Bundes f? anerkannte Ausbildungs- berufe (Fassung vom 15.September 2000). Bonn"

    8 Preckel, Daniel, "Handlungskompetenz-Was ist das"

    9 Preckel, Daniel, "Handlungskompetenz - Zentrales Erfolgskriterium erfolgreichen Unterrichtens. In: Netz- Werk: Die Zeitschrift der Wirtschaftsbildung. Schweiz Z?ich"

    10 KMK, "Gemeinsame Erkl?ung des Pr?identen der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spit- zenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und Beamtenbund und Tarifunion. Aufgabe von Lehrern und Lehrerinnen heute - Fachleute f? das Lernen. Bonn. Online-Ressource: http://www.kmk.org/doc/ beschl/Aufgaben_Lehrer.pdf letzter Zugriff: 2008-06-14).?"

    1 Humboldt-Universit? zu Berlin, "Studienordnung f? das Bachelorstudium Deutsch als Kernfach und Zweit- fach im Kombinationsstudiengang und als Beifach im Monostudiengang"

    2 Haasler, Bernd, "Kompetenzen erfassen - Berufliche Entwicklungsaufgaben. In Rauner, Felix (Hg.): Handbuch Berufsbildungsforschung. Biele- feld.?"

    3 Universit? Bielefeld, "Informationen zum Studium"

    4 Schmidt, Evelyn, "IT-Kompetenz und Gender Mainstraming (Arbeitstitel) in Ver?fentlichung"

    5 Rehburg, Meike, "Hochschulreform und Arbeitsmarkt. Die aktuelle Debatte zur Hochschulreform und die Akzeptanz von konsekutiven Studienabschl?sen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Bonn.젨"

    6 Bundesministerium f? Bildung, "Hochschulrahmengesetz in der Fassung der Bekanntmachung von 19. Januar 1999. zuletzt ge?dert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2007 (Online-Ressource: http://www.bmbf.de/pub/HRG_2007- 0418.pdf letzter Zugriff: 2008-06-14)"

    7 KMK (Sekretariat der St?digen Konferenz der Kultus- minister der L?der in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.), "Handreichungen f? die Erarbeitung von Rahmenlehrpl?en der Kultusministerkonferenz (KMK) f? den berufsbezogenen Unterricht in der Be- rufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungs- ordnungen des Bundes f? anerkannte Ausbildungs- berufe (Fassung vom 15.September 2000). Bonn"

    8 Preckel, Daniel, "Handlungskompetenz-Was ist das"

    9 Preckel, Daniel, "Handlungskompetenz - Zentrales Erfolgskriterium erfolgreichen Unterrichtens. In: Netz- Werk: Die Zeitschrift der Wirtschaftsbildung. Schweiz Z?ich"

    10 KMK, "Gemeinsame Erkl?ung des Pr?identen der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spit- zenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und Beamtenbund und Tarifunion. Aufgabe von Lehrern und Lehrerinnen heute - Fachleute f? das Lernen. Bonn. Online-Ressource: http://www.kmk.org/doc/ beschl/Aufgaben_Lehrer.pdf letzter Zugriff: 2008-06-14).?"

    11 Stern, "Die Job-Ampel ? Chancen fur Akademiker auf dem Arbeitsmarkt"

    12 Seyfried, Brigitte, "Die Illusion “objektiver” Beurteilung. In: Seyfried, Brigitte (Hg.): “Stolperstein” Sozialkompetenz. Was macht es so schwierig, sie zu erfassen, zu fordern und zu beurteilen. Bielefeld.?"

    13 Maassen Oliver T., "Die Bologna-Revolution. Aus- wirkungen der Hochschulreform in Deutschland. Frankfurt a. M"

    14 Reinhold, Michael, "Curriculum-Design II ? Von beruflichen Arbeitsaufgaben zum Berufsbildungs- plan. Konstanz"

    15 Kleiner, Michael, "Curriculum-Design I. Identifizieren und Beschreiben von beruflichen Arbeitsaufgaben. Konstanz"

    16 DAAD-Magazin, "Bologna-Reform steht hoch im Kurs"

    17 Roeben, Peter, "Berufswissenschaftliche Aufgaben- analyse. In: Rauner Felix (HG.): Handbuch Berufs- bildungsforschung. Bielefeld.젨?"

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    2016 0.33 0.33 0.33
    KCIF(4년) KCIF(5년) 중심성지수(3년) 즉시성지수
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