Die vorliegende Arbeit befaβt sich mit der neuen deutschen Rechtschreibung unter besonderer Berucksichtigung der Laut-Buchstaben-Zuordnung einschlieβlich der Fremdwortschreibung. Im folgenden werden die Inhalt und die Ergebnisse der Untersuchungen k...
Die vorliegende Arbeit befaβt sich mit der neuen deutschen Rechtschreibung unter besonderer Berucksichtigung der Laut-Buchstaben-Zuordnung einschlieβlich der Fremdwortschreibung. Im folgenden werden die Inhalt und die Ergebnisse der Untersuchungen kurz zusammengefaβt :
Am 1. Juli 1966 haben in Wien die poslitischen vertreter der BRD, der Schweiz und von Osterreich sowie aus einigen anderen landern mit deutschsprachigen Bevollerungen eine “Gemeinsame Erklarung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung” unterzeichnet Die neue Regelung tritt am 1. August 1998 in Kraft, allerdings mit Ubergangsfrist bis 2005.
Bei der Zuordung von Lauten und Buchstaben wurde keine tief greifenden Anderungen vorgenommen. Die neue Regelung konzentriert sich darauf, verstoβe gegen Stammprinzip zu beseitigen. Sie verfolgt also das Ziel, die gleiche Schreibung eines Wortstammes in allen Wortern einer Wortfamilie sicherzustellen. AM starksten wirkt sich sicher die Festlegung aus, daβ nach kurzem Vokal statt β immer ss au schreiben ist. Kaum auswirken wird sich dagegen, daβ jetzt behande anstatt behende geschrieben werden muβ.
Fremdworter bereiten wegen ihrer fremden Laut-Buchstaben-Zuordnungen oft besondere orthographische Schwierigkeiten. Die Schreibung von Fremdwortern wird in einigen Fallen den deutschen Schreibgepflogenheiten angeglichen. Dises Angleichungen kamen nur in Betracvht und wurden in der Regel nur dann vorgenommen, wenn eine Entwicklung bereits angebahn war. So lieβ sich beispielsweise die in den Wortstammen phon, phot, graph vereits vorhandene f-Schreibung fur ph auf weitere Beispiele ausdehnen. Auf eine forcierte Angleichung uber dises Wortstamme hinaus wurde jedoch verzichtet. In der Regel bestehen dlte und neue Schreibung als Varianten nebeneinander fort.