Konfliktsprobleme im Spanungsfeld zwischen Verwaltungtra¨gern und Bu¨rgern sind hierzulande immer ha¨ufiger, komplexer und schwerwiegender geworden. Um dieses Problem auszulo¨sen, ist m.E. erforderlich, dass sich das Verwaltungsrecht an der Konfli...
Konfliktsprobleme im Spanungsfeld zwischen Verwaltungtra¨gern und Bu¨rgern sind hierzulande immer ha¨ufiger, komplexer und schwerwiegender geworden. Um dieses Problem auszulo¨sen, ist m.E. erforderlich, dass sich das Verwaltungsrecht an der Konfliktbewa¨ltigung orientiert, da das bestehende rechtliche Instrumentarium fu¨r die Bewa¨ltigung des Konflikts nicht geeignet ist. In diesem Zusammenhang ist von Wandel von Staatlichkeit die Rede, also von dem Gewa¨hrleistungsstaat. Unter dem Gewa¨hrleistungsstaat versteht man einen Wandel von der unmittelbaren staatlichen Gemeinwohlbewirkung zu einer eher durch mittelbare Einwirkungen steuernden Gemeinwohlsicherung. Um an der Konzeption des Gewa¨hrleistungsstaates anzupassen, soll das Paradigma der Verwaltungsrechtswissenschaft gewechselt werden. Dazu soll die vorliegende Arbeit eine Anstoß geben und zugleich vorfu¨hren, wie unsere Verwaltungshandlungen, Verwaltungsorganisation und Rechtsschutz zur Konfliktbewa¨ltigung funktionieren und zwar hierbei handelt es sich um das an der Konfliktbewa¨ltigung orientierte Verwaltungsrecht.
Die vorliegende Arbeit ist wie folgt aufgeteilt:
- Einleitung (I)
- Staatlichkeit im Wandel (II)
- die zur Konfliktbewa¨ltigung dienenden Verwaltungshandlungen (III)
- die zur Konfliktbewa¨ltigung dienenden Verwaltungsorganisation (IV)
- die zur Konfliktbewa¨ltigung dienenden Verwaltungsprozess und Widerspruchsverfahren (V)
- Schlußwort (VI)